Start in Innsbruck
A12 Richtung Bregenz
Ausfahrt Zirl Ost Richtung Kematen.
Dem Straßenverlauf der L16 folgen.
Beim Kreisverkehr die dritte Ausfahrt Richtung Oberinntaler Str. nehmen.
Rechts abbiegen auf die Dorfstraße.
Rechte Straßenseite.
- Ort: Timmelsjoch
- Auftraggeber: Ötztal Tourismus, Moos i. Passeier
Für die grenzüberschreitende Etappe des europäischen Fernwanderwegs E5 realisierten wir das Themenweg‑ und Printdesign, den Webcontent sowie Info‑Trailer und Virtual‑Reality‑Videos. Gefördert wurde das Projekt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Interreg V‑A Italien‑Österreich 2014–2020.
Gestaltung der Stationen
Entlang der Alpenüberquerung vom Pitztal über das Ötztal und das Timmelsjoch bis nach Moos in Passeier entstanden Stationen, die im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts der Gemeinde Moos in Passeier und Ötztal Tourismus umgesetzt wurden. Unsere Aufgabe umfasste Konzept und Gestaltung dieser Stationen sowie begleitende Print‑ und Videoinhalte.
Eigens entwickelte Stelen zur Orientierung und Information sowie Textsteine mit ausgewählten Zitaten greifen lokale Themen wie Transhumanz, das Gletscherschauspiel „Hannibal“ oder die Geschichte des Schmuggels auf. Die Textsteine wurden für das alpine Umfeld konzipiert. Farbe und Form orientieren sich am lokalen Gestein. Mit ihrer offenen Rückseite zum Hang werden sie teilweise eingegraben und mit Steinen gefüllt, sodass sie sich in das Gelände einfügen und den Bedingungen im Hochgebirge standhalten.
Digitale Inhalte
Zusätzlich entstanden Wander‑Erklär‑Videos zur Unterstützung der Tourenplanung sowie ein Virtual‑Reality‑Video mit Musik von Manu Delago, das erste Eindrücke der Landschaft am Timmelsjoch vermittelt.
Das Signaletik-Konzept für die Königsetappe nutzt eine heroische, aber dennoch reduzierte Formensprache, die den Stolz und die Leistung der Wanderer visuell würdigt. Durch spezielle Infostelen, die sowohl topografische Details als auch emotionale Geschichten (Storytelling) vermitteln, wird der Wegabschnitt zu einer kuratierten Erfahrung aufgewertet. Das Design nutzt hierbei eine Materialkombination aus Naturstein und Metall, die die Urgewalt der Alpen widerspiegelt und gleichzeitig als dauerhaftes Qualitätsversprechen der Region wahrgenommen wird.
In hochalpinem Kontext muss die Signaletik auf das absolute Minimum reduziert werden, um keine visuelle Verschmutzung zu verursachen, aber in kritischen Momenten (Wettersturz, Erschöpfung) maximale Klarheit bieten. Wir setzen auf hochgradig standardisierte Markierungen und Typografien mit exzellenter Fernwirkung, die sich farblich deutlich von Fels und Schnee abheben. Jedes Element ist so positioniert, dass es den natürlichen Bewegungsfluss unterstützt und dem Wanderer an Entscheidungspunkten sofort die nötige Sicherheit gibt.