Start in Innsbruck
A12 Richtung Bregenz
Ausfahrt Zirl Ost Richtung Kematen.
Dem Straßenverlauf der L16 folgen.
Beim Kreisverkehr die dritte Ausfahrt Richtung Oberinntaler Str. nehmen.
Rechts abbiegen auf die Dorfstraße.
Rechte Straßenseite.
- Fertigstellung:
- Ort: Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn
- Auftraggeber: Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn
Wenn ein Skigebiet wächst oder mehrere Bereiche zusammenfinden, verändert sich auch die Art, wie Menschen sich darin bewegen. Wege, die früher eindeutig waren, werden komplexer. Genau dafür wurde das Pistenleitsystem entwickelt, das gemeinsam mit dem Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn entstanden ist.Es schafft Klarheit, reduziert Unsicherheiten und hält den Betrieb ruhig – ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Das System ist modular, lizenziert und lässt sich an jedes Skigebiet anpassen, ohne bestehende Strukturen zu überlagern.
Ein System, das aus der Logik des Geländes entsteht
Die Grundlage bildet eine klare Zonierung: zehn Bereiche, im Uhrzeigersinn angelegt und nach markanten Orientierungspunkten benannt. Diese Struktur zieht sich durch alle Ebenen – Pistennummern, Stationsbezeichnungen, Wegeschilder und Panoramen.Ein reduziertes Farb- und Formensystem sorgt dafür, dass Informationen auch bei schlechter Sicht schnell erfassbar bleiben. Sechs Farben unterscheiden Schwierigkeitsgrade, Skirouten, Sicherheitsbereiche und Attraktionen. Jede Farbe ist mit einer eindeutigen Form verknüpft. Das funktioniert unabhängig von Sprache und auch dann, wenn Farben schwer unterscheidbar sind.Unterwegs führen Wegeschilder durch das Gelände. Vorankünder zeigen früh, wo sich Abzweigungen nähern. An Kreuzungen stehen Schilder, die nur das anzeigen, was in diesem Moment relevant ist.Entlang der Pisten markieren Tafeln den Verlauf und dienen im Ernstfall als Standortangabe. Panoramen an Tal- und Bergstationen geben Überblick und fokussierte Ausschnitte. Digitale Erweiterungen wie LED-Anzeigen können Lift- und Pistenstatus in Echtzeit anzeigen.Für Gäste bedeutet das: weniger Suchen, mehr Sicherheit.Für Betreiber: weniger Rückfragen, klarere Abläufe.
Planbare Umsetzung – Schritt für Schritt
Viele Projekte beginnen mit einem Quick Check. Das Gelände wird abgefahren, die bestehende Beschilderung dokumentiert und sichtbar gemacht, wo Orientierung brüchig wird. Auf dieser Grundlage entscheiden Betreiber, ob sie punktuell optimieren oder das System vollständig übernehmen.Jeder Schritt ist transparent kalkulierbar – abgestimmt auf Umfang, Bedarf und Budget.