Start in Innsbruck
A12 Richtung Bregenz
Ausfahrt Zirl Ost Richtung Kematen.
Dem Straßenverlauf der L16 folgen.
Beim Kreisverkehr die dritte Ausfahrt Richtung Oberinntaler Str. nehmen.
Rechts abbiegen auf die Dorfstraße.
Rechte Straßenseite.
- Auftraggeber: Standortmarketing
- Projektpartner: Stadtarchiv, Heimatkundeverein
Der Historische Stadtweg Kufstein lädt dazu ein, die Stadt aus neuen Blickwinkeln zu entdecken. Entlang der Route erzählen zahlreiche Stationen Geschichten aus früheren Zeiten und der Gegenwart – von der Festung Kufstein bis zu den Kufsteiner Pionier:innen. Die neuen Informationsmedien fügen sich harmonisch in das Stadtbild ein und machen die vielen Kufstoaner G’schichtln auf anschauliche Weise zugänglich.
Gestaltung, die Geschichte sichtbar macht
Wir haben die Inhalte mit Bild und Text gestaltet und für jeden Standort jene Informationsträger ausgewählt und positioniert, die den Ort und seine Geschichte am besten tragen. In enger Zusammenarbeit mit dem Standortmarketing, dem Heimatverein und dem Stadtarchiv Kufstein entstand ein Weg, der historische Informationen, visuelle Elemente und räumliche Orientierung miteinander verbindet. Die bereitgestellten Bilder, Texte und geschichtlichen Side-Facts haben wesentlich dazu beigetragen, die Vielfalt der Kufsteiner Vergangenheit lebendig werden zu lassen.
Der Historische Stadtweg Kufstein kann übrigens auch mit der Locandy App erlebt werden – eine zusätzliche Möglichkeit, die Stadtgeschichte interaktiv zu entdecken.
Der Stadtweg Kufstein setzt auf reduzierte Infostelen, die durch ihre schlanke Form und hochwertige Materialwahl (wie Cortenstahl oder eloxiertes Aluminium) eine zeitlose Eleganz ausstrahlen. Die grafische Aufbereitung nutzt ein ausgewogenes Verhältnis von Text, Bildmaterial und Leerraum, um die Aufmerksamkeit der Passanten gezielt auf die historischen Highlights zu lenken. Durch ein konsequentes typografisches System bleibt die Lesbarkeit auch bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen im Außenraum gewahrt.
In die Stelen wurden QR-Codes und NFC-Schnittstellen so integriert, dass sie das ästhetische Gesamtbild nicht stören, aber als interaktive Kontaktpunkte sofort erkennbar sind. Dies ermöglicht es Besuchern, tiefergehende Informationen, Audios oder Videos direkt auf ihr Smartphone zu laden und so die physische Tour digital zu erweitern. Das Design fungiert hier als Schnittstelle zwischen der gebauten Geschichte und der modernen Informationsgesellschaft.