motasdesign — Lunger & Scheiber OG

Dorfstrasse 16a, 6175 Kematen, Austria

pmt
14.8 km, ca. 16 min

Start in Innsbruck

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A12 Richtung Bregenz

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Ausfahrt Zirl Ost Richtung Kematen.

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Dem Straßenverlauf der L16 folgen.

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Beim Kreisverkehr die dritte Ausfahrt Richtung Oberinntaler Str. nehmen.

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Rechts abbiegen auf die Dorfstraße.
Rechte Straßenseite.

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Identität im Raum

GrafikdesignSzenografie & Platzgestaltungen
Raumgestaltung der WK Tirol mit Blick durch eine Glasfront mit grafischem Linienmuster, davor Reihen schwarzer Stühle
Geometrisches Muster aus durchsichtigen und blickdichten Flächen auf einer Glaswand im Projekt Raum 1 & Passage für WK Tirol
Schild 'Raum 1' mit schwarzen Großbuchstaben und roter Ziffer 1, gestaltet für die Wirtschaftskammer in Tirol
Helle Eingangshalle WK Tirol mit Glaswänden, Infoschild 'i' und Blick auf Eingang Raum 1 Passage
Projektinfo
Beschreibung

Raum 1 der Wirtschaftskammer sollte mehr sein als ein funktionaler Ort. Er sollte Offenheit ausstrahlen, Klarheit vermitteln und im Stadtraum präsent sein. Richtung Sparkassenplatz positioniert, wurde er zur Bühne für Austausch und öffentliche Sichtbarkeit – zur ersten Adresse für Presseveranstaltungen der Wirtschaftskammer Tirol. Die bestehende Gestaltung bot dafür noch keinen passenden Ausdruck. Es fehlte die räumliche Ruhe und funktionale Präzision, die ein Studio auszeichnet.

Struktur, Ruhe und ein klares Prinzip

Die neue Gestaltung folgt dem Prinzip des Studios: reduzierte Mittel, präzise eingesetzt. Lichtführung, Screen und Möblierung wurden atmosphärisch gedacht und so angeordnet, dass sie den Raum klar strukturieren. Zentrales Element ist der Würfel – entwickelt aus dem WK‑Quadrat und zum gestalterischen Prinzip erhoben. Die Wandgestaltung greift dieses Motiv als texturiertes Muster mit Tiefe auf: weniger Grafik, mehr Raum.

Die Glasfassade führt das Spiel nach außen weiter. Dreidimensionale Würfel schaffen Sichtschutz, setzen Akzente und verankern den Raum im Stadtraum. Temporäre Posterformate fügen sich selbstverständlich ein und bleiben gestalterisch integriert.

Ein Übergangsraum mit Identität

Auch die Passage wurde einbezogen. Das Muster setzt sich dort fort und ersetzt die alte Grafik durch ein lebendiges Gefüge aus verdichteten, gedrehten und verschobenen Quadern. Ein Spiel mit Rhythmus und Volumen, das der Passage eine neue Identität verleiht und sie zu einem Übergangsraum mit eigener Präsenz macht.

So entsteht ein Raum, der durch klare Struktur, präzises Informationsdesign und eine ruhige räumliche Haltung eine eindeutige Identität gewinnt.