motasdesign — Lunger & Scheiber OG

Dorfstrasse 16a, 6175 Kematen, Austria

pmt
14.8 km, ca. 16 min

Start in Innsbruck

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A12 Richtung Bregenz

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Ausfahrt Zirl Ost Richtung Kematen.

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Dem Straßenverlauf der L16 folgen.

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Beim Kreisverkehr die dritte Ausfahrt Richtung Oberinntaler Str. nehmen.

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Rechts abbiegen auf die Dorfstraße.
Rechte Straßenseite.

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Besucherlenkung Kufstein

Leit- & Orientierungssysteme
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Projektinfo
  • Ort: Kufstein
Beschreibung

Ziel des Projekts war das Aufräumen des Stadtgebietes und eine Verbesserung der Besucherlenkung in unterschiedlichen Phasen eines Besuches der Stadt. Eine Analyse der Besucherlenkungsmaßnahmen im Stadtgebiet hat strategisch wichtige Handlungsfelder aufgezeigt:

1) Verbesserung der Parkplatzlenkung

2) Aufräumen im Stadtraum und eine klare Differenzierung zwischen Verkehrs- und Betriebsleitsystem.

3) Lenkung der Fußgänger von den Ankunftspunkten zu den strategisch wichtigen Erlebnis- und Wertschöpfungspunkten.

Beim Fußgängerleitsystem wurde der Kufstein prägende Festungsberg aufgegriffen und die Stelen auf einen Sockel gestellt, welcher den Festungsberg zitiert. Besonders Augenmerk wurde auch auf die Plangestaltung gelegt. Die Pläne wurden funktional von reinen Verkehrsplänen auf Fußgängerpläne umgestaltet. Z.B. durch Darstellung von Gehsteigen, Zebrastreifen, 5 min Gehlinien, etc. Das Fußgänger- und Betriebsleitsystem greifen das CI von Kufstein auf. Dadurch wurde eine gute Lesbarkeit mit Identitätsvermittlung kombiniert.

FAQS
Wie verbessert man das „Wayfinding“ in einer historisch gewachsenen Stadt wie Kufstein, ohne das Stadtbild visuell zu überfrachten?

Das Konzept der Besucherlenkung in Kufstein basiert auf einer Reduktion des Schilderwaldes durch die Bündelung von Informationen auf eleganten, vertikalen Stelen an strategischen Entscheidungspunkten. Wir nutzen die Prinzipien der urbanen Wahrnehmungspsychologie, um Sichtachsen zu betonen und Touristen intuitiv zu den Hauptattraktionen wie der Festung oder dem Inn-Ufer zu leiten. Das Design integriert sich durch eine hochwertige, zeitlose Materialwahl in den historischen Kontext, während die Typografie moderne Standards für Leserlichkeit und Barrierefreiheit erfüllt.

Warum ist eine klare Hierarchisierung der Ziele bei der städtischen Orientierung so wichtig?

Um die „Cognitive Map“ der Besucher nicht zu überfordern, trennen wir zwischen primären Fernzielen und sekundären Nahzielen innerhalb der grafischen Gestaltung. Durch den Einsatz von markanten Piktogrammen und Distanzangaben in Minuten statt Metern wird die Orientierung erleichtert und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum gesteigert. Das gestalterische Know-how liegt in der Schaffung eines Leitsystems, das sowohl für Fußgänger als auch für Radfahrer funktioniert und die Stadt als gut strukturierten, gastfreundlichen Erlebnisraum präsentiert.