Start in Innsbruck
A12 Richtung Bregenz
Ausfahrt Zirl Ost Richtung Kematen.
Dem Straßenverlauf der L16 folgen.
Beim Kreisverkehr die dritte Ausfahrt Richtung Oberinntaler Str. nehmen.
Rechts abbiegen auf die Dorfstraße.
Rechte Straßenseite.
- Auftraggeber: Leopold-Franzens-Universität
- Projektpartner: Xylo Wolf GmbH, Invira
Die Leopold‑Franzens‑Universität Innsbruck (LFU) und die Medizinische Universität Innsbruck (MUI) haben gemeinsam einen neuen Forschungs‑ und Bildungsstandort bezogen, das CCB (Centrum für Chemie und Biomedizin). Für diesen Standort galt es, ein Leit‑ und Orientierungssystem zu erarbeiten, das in Folge auch auf den anderen Campi der LFU in Innsbruck zum Einsatz kommen soll.
Analyse, Strategie und Systemarchitektur
Nach einer intensiven Analyse der Bedürfnisse aller Fakultäten sowie der baulichen Rahmenbedingungen und der Nutzerprofile wurde ein Konzept erarbeitet, das auf alle Campi anwendbar ist und die unterschiedlichen Erscheinungsbilder der beiden Universitäten (LFU, MUI) sowie der Fakultäten einschließt. Diese Strategie bildet den Grundstein dafür, dass sich Nutzer in allen Gebäuden der LFU und MUI schnell und effizient zurechtfinden. Eine Kombination aus Foto, Struktur und Farbe ergibt ein variantenreiches Grundgerüst, das ein differenziertes, jedoch konsistentes System ermöglicht. Großformatige Fotos mit dynamischen Motiven aus dem studentischen Alltag unterstreichen ein lebendiges und aktives Ambiente.
Gestaltung, Barrierefreiheit und Farbkonzept
Die Idee, Informationen in Balken zu setzen, leitet sich aus einer abstrahierten Sicht auf Text ab: Ein Text – Grundlage der Wissensvermittlung – kann als horizontale Linienstruktur verstanden werden. Die Balken heben Informationen hervor und unterstreichen ihre Bedeutung. Die Farbgebung in Schwarz‑Weiß folgt dem Prinzip einer auf das Wesentliche reduzierten Aussage. Der maximale Kontrast ist optimal für barrierefreien Einsatz und bildet auf farbigen Hintergründen, die je nach Standort an die jeweilige Fakultät angepasst sind, einen neutralen gemeinsamen Nenner. Besonderer Wert wurde auf Barrierefreiheit gelegt: Eigene Module bei den großen Übersichtspunkten und den Liften bieten Menschen mit Beeinträchtigungen die Möglichkeit, sich selbstständig zu informieren.