Start in Innsbruck
A12 Richtung Bregenz
Ausfahrt Zirl Ost Richtung Kematen.
Dem Straßenverlauf der L16 folgen.
Beim Kreisverkehr die dritte Ausfahrt Richtung Oberinntaler Str. nehmen.
Rechts abbiegen auf die Dorfstraße.
Rechte Straßenseite.
- Auftraggeber: Ötztal Tourismus
Das Fußgänger‑Leitsystem in Sölden informiert Besucher:innen über Infrastruktur und Attraktionen im Ort. Es unterstützt die Wegführung auf den Wanderwegen und bindet unterschiedliche Bewegungsformen in die Informationsvermittlung ein. Große Übersichtspläne werden mit Umgebungsplänen kombiniert und ermöglichen einen Überblick über Sölden und die umliegende Region. Die Pläne basieren auf bestehendem Kartenmaterial, das gestalterisch so angepasst wurde, dass Information und Farbgebung den Jahreszeiten entsprechen. Sie werden im Sommer und Winter ausgetauscht, ebenso die Paneele, die je nach Saison unterschiedliche Inhalte bereitstellen. Der Bauhof Sölden kann die Paneele ohne großen Aufwand warten.
Gestaltung und Anpassung
Wichtige Ziele werden in einer Kopfzeile mit Richtungsangaben dargestellt. Die Stelen sind vollständig an das Corporate Design des Ötztal Tourismus angepasst. Passend dazu wurden die Piktogramme der Tourismusregion weiterentwickelt.
Das Fußgängerleitsystem in Sölden basiert auf strategisch platzierten Stelen an Entscheidungspunkten, die eine klare visuelle Verbindung zwischen dem Ortskern, den Bergbahnen und den Wanderwegen schaffen. Durch die Verwendung eines einheitlichen grafischen Rasters werden vielfältige Informationen wie Distanzen, Gehzeiten und Point-of-Interests übersichtlich hierarchisiert. Das Design sorgt für eine Entflechtung der Ströme und erhöht die Aufenthaltsqualität, da sich Gäste auch in Stoßzeiten sicher und autonom im Ort bewegen können.
Das Leitsystem vermittelt durch den Einsatz von modernen Metallen und einer klaren, zeitgemäßen Typografie, dass Sölden ein alpines Zentrum mit internationalem Standard ist. Die Signaletik bricht mit kitschigen Klischees und setzt stattdessen auf ein progressives Design, das die Modernität der touristischen Infrastruktur widerspiegelt. So entsteht ein stimmiges Gesamtbild, das den Ort als innovative Destination positioniert und gleichzeitig die funktionale Orientierung auf höchstem Niveau gewährleistet.