Start in Innsbruck
A12 Richtung Bregenz
Ausfahrt Zirl Ost Richtung Kematen.
Dem Straßenverlauf der L16 folgen.
Beim Kreisverkehr die dritte Ausfahrt Richtung Oberinntaler Str. nehmen.
Rechts abbiegen auf die Dorfstraße.
Rechte Straßenseite.
- Ort: Innsbruck
- Auftraggeber: Haus der Musik Innsbruck
- Projektpartner: Architekt DI Erich Strolz
Wir haben für das Haus der Musik Innsbruck das Leitsystem geplant und gestaltet. Die Orientierung versteht sich als Teil der Architektur, nimmt die Geschichte des Hauses auf und ergänzt die Marke um die Signaletik. Ausstanzungen in den Wegeschildern greifen die Lamellenelemente der Fassade auf. Farbe und Material beziehen sich auf die Innenarchitektur und führen die Gestaltung im Gebäude weiter. Die kontrastreiche Ausführung und die taktilen Türschilder unterstützen eine barrierefreie Wegeführung. Zusätzlich entstand ein Eröffnungsbuch für das Haus der Musik.
Die Signaletik ordnet sich der markanten, dunklen Fassade und der edlen Innenarchitektur unter, indem sie auf hochgradig reduzierte Typografie und eine zurückhaltende Materialwahl setzt. Wir nutzen hier das Prinzip der „Materialkohärenz“, bei dem sich die Beschilderung durch matte Oberflächen und präzise Kantenführung nahtlos in die Sichtbeton- und Holzflächen einfügt. Das Ziel ist eine visuelle Ruhe, die den Fokus auf die Musik und die Architektur lenkt, während die Information erst bei aktivem Suchen präsent wird.
Obwohl Signaletik primär visuell ist, spiegelt das Design im Haus der Musik einen „visuellen Rhythmus“ wider, der durch die vertikale Anordnung von Lettern und die Platzierung im Raum erzielt wird. Die Typografie ist elegant und schlank gewählt, um die Leichtigkeit und Präzision der Musik grafisch zu interpretieren. Diese gestalterische Feinheit sorgt dafür, dass das Gebäude als Gesamtkunstwerk wahrgenommen wird, in dem Information und Ästhetik in harmonischem Einklang stehen.