Start in Innsbruck
A12 Richtung Bregenz
Ausfahrt Zirl Ost Richtung Kematen.
Dem Straßenverlauf der L16 folgen.
Beim Kreisverkehr die dritte Ausfahrt Richtung Oberinntaler Str. nehmen.
Rechts abbiegen auf die Dorfstraße.
Rechte Straßenseite.
- Ort: Innsbruck
- Projektpartner: Architekt Jörg Streli
Ein Vereinsheim ist nicht immer gleich organisiert. Das Vereinsheim in Arzl wurde durch einen Zubau von Architekt Jörg Streli erweitert und bietet mehreren Vereinen eine gemeinsame Heimat. Damit jeder Verein nach außen sichtbar wird und Besucherinnen, Besucher sowie neue Mitglieder ihr Ziel rasch finden, wurde ein Leitsystem entwickelt. Es sollte klar, neutral und flexibel einsetzbar sein. Eine zusätzliche Anforderung war, dass das System künftig auch in anderen Vereinsheimen genutzt werden kann.
Orientierung und Flexibilität
Das Leitsystem ermöglicht eine eindeutige Zuordnung der Räume und unterstützt die Orientierung im Gebäude. Die Gestaltung ist bewusst zurückhaltend gehalten, damit sie sich an unterschiedliche Vereine und Standorte anpassen lässt. Die modulare Struktur erlaubt spätere Erweiterungen und Anpassungen ohne gestalterische Brüche.
Das Branding und Leitsystem für das Vereinsheim Arzl nutzt eine modulare Logik, bei der jedes Unternehmertum oder jeder Verein eine eigene farbliche Kennung erhält, während die übergeordnete Typografie die gestalterische Einheit wahrt. Durch den Einsatz von flexiblen Stecksystemen an den Raumbezeichnungen kann das Gebäude unkompliziert auf Nutzungsänderungen reagieren, ohne das visuelle Gesamtkonzept zu stören. Das Design stärkt die lokale Identität, indem es moderne Formensprache mit der gemeinschaftlichen Funktion des Hauses verknüpft und so einen Identifikationspunkt für das Dorfleben schafft.
Die Beschilderung ordnet sich der klaren Linie des Gebäudes unter, indem sie architektonische Materialien wie Holz oder Sichtbeton als Hintergrund nutzt oder direkt auf diese appliziert wird. Wir setzen auf eine reduzierte Formensprache bei den Piktogrammen, die Eleganz und Funktionalität vereinen und so den öffentlichen Charakter des Hauses unterstreichen. Die Platzierung erfolgt konsequent in einer ergonomisch optimierten Lesehöhe, um eine barrierefreie Zugänglichkeit für alle Altersgruppen vom Schulkind bis zum Senior sicherzustellen.