motasdesign — Lunger & Scheiber OG

Dorfstrasse 16a, 6175 Kematen, Austria

pmt
14.8 km, ca. 16 min

Start in Innsbruck

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A12 Richtung Bregenz

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Ausfahrt Zirl Ost Richtung Kematen.

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Dem Straßenverlauf der L16 folgen.

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Beim Kreisverkehr die dritte Ausfahrt Richtung Oberinntaler Str. nehmen.

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Rechts abbiegen auf die Dorfstraße.
Rechte Straßenseite.

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Wegeführung Hospizhaus Tirol

Leit- & Orientierungssysteme
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Projektinfo
Beschreibung

Das Hospizhaus Tirol ist ein Ort des Wandels und des Übergangs. Die Gestaltung greift diese Atmosphäre auf und nutzt Stoff als Trägermaterial, der durch seine helle und durchscheinende Wirkung die räumliche Stimmung aufnimmt. Das Leitsystem führt Besucher:innen mit klaren Hinweisen wie „Lift“, „Garten“ oder „Ausgang“ durch das Haus. Die Entscheidung, keine klassischen Schilder einzusetzen, wurde mit dem Einsatz des Stoffes umgesetzt und erfüllte den Wunsch des Bauherrn. Das Projekt wurde in unserem Podcast geraumt besprochen – einmal mit dem Geschäftsführer der Tiroler Hospiz‑Gemeinschaft und einmal mit den verantwortlichen Architekt:innen.

FAQS
Wie beeinflusst das Konzept der „Healing Architecture“ die Signaletik in einem Hospiz?

In einem sensiblen Umfeld wie dem Hospizhaus Tirol setzen wir auf eine besonders empathische Signaletik, die durch sanfte Farben, abgerundete Formen und natürliche Materialien Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Das Leitsystem vermeidet bewusst den klinisch-kalten Charakter herkömmlicher Krankenhäuser und integriert sich stattdessen diskret in die wohnliche Atmosphäre des Hauses. Ziel ist es, den Bewohnern und Angehörigen durch eine intuitive Führung ein Gefühl von Autonomie und Sicherheit in einer emotional schwierigen Lebensphase zu geben.

Warum ist Barrierefreiheit im Hospizhaus weit mehr als nur eine technische Norm?

Die Gestaltung berücksichtigt die eingeschränkte Wahrnehmung und Mobilität der Bewohner durch extrem hohe Kontraste, große Typografie und taktile Leitelemente, die nahtlos in das Design eingebettet sind. Wir achten auf eine blendfreie Beleuchtung der Schilder und eine Positionierung auf Augenhöhe, um die Lesbarkeit aus dem Rollstuhl oder dem Bett heraus zu garantieren. Das gestalterische Know-how zeigt sich hier in der Verbindung von höchster funktionaler Inklusion mit einer Ästhetik, die Würde und Ruhe vermittelt.