Start in Innsbruck
A12 Richtung Bregenz
Ausfahrt Zirl Ost Richtung Kematen.
Dem Straßenverlauf der L16 folgen.
Beim Kreisverkehr die dritte Ausfahrt Richtung Oberinntaler Str. nehmen.
Rechts abbiegen auf die Dorfstraße.
Rechte Straßenseite.
- Auftraggeber: ICM Baumanagement GmbH
Das Einkaufszentrum West in Innsbruck beherbergt im unteren Teil ca. 30 Geschäfte, vom großen Lebensmittelhändler bis zur kleinen Modeboutique. In den oberen Stockwerken befindet sich das Bundesgymnasium für rund 1.000 Schüler. Das Shoppingcenter soll im Stadtteil Höttinger Au zum neuen Nahversorgungszentrum werden.
Strategische Planung und Wegeführung
motasdesign wurde mit der strategischen Planung des Orientierungssystems, den Werbemaßnahmen, der Entwicklung der Informationsträger und der Begleitung in der Umsetzung beauftragt. Weiters galt es, eine barrierefreie Wegeführung zu definieren, die mit architektonischen Gegebenheiten und zuvor definierten Kundenprozessen in Abstimmung gebracht werden musste.
Gestaltung der Informationsträger
Die entwickelten Elemente orientieren sich an den Anforderungen eines gemischt genutzten Gebäudes, das sowohl Einkaufszentrum als auch Schulstandort ist. Die Informationsträger wurden so gestaltet, dass sie klar, robust und intuitiv verständlich sind und gleichzeitig die architektonische Sprache des Hauses aufnehmen.
Am Knoten Innsbruck West müssen Informationen für Bahn, Bus und Tram in einem einzigen, intuitiv erfassbaren System gebündelt werden, um reibungslose Umstiege unter Zeitdruck zu ermöglichen. Wir setzen auf ein kontraststarkes Farbleitsystem und eine Typografie mit exzellenter Fernwirkung, die auch bei widrigen Lichtverhältnissen oder hoher Personendichte sofort lesbar bleibt. Die Ikonografie folgt internationalen Standards, um der Rolle Innsbrucks als Verkehrsknotenpunkt mit vielen touristischen Gästen gerecht zu werden.
Durch den Einsatz von markanten Bodenmarkierungen und Warnsignalen, die gestalterisch in das Leitsystem integriert sind, werden Gefahrenzonen intuitiv erkennbar gemacht. Die Signaletik nutzt klare, autoritäre Typografien für Sicherheitsanweisungen, während die allgemeine Orientierung eher serviceorientiert gestaltet ist. Das Know-how zeigt sich hier in der Schaffung einer „Stress-resistenten“ Informationsarchitektur, die dem Pendler ebenso wie dem Erstbesucher maximale Sicherheit und Effizienz bietet.