motasdesign — Lunger & Scheiber OG

Dorfstrasse 16a, 6175 Kematen, Austria

pmt
14.8 km, ca. 16 min

Start in Innsbruck

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A12 Richtung Bregenz

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Ausfahrt Zirl Ost Richtung Kematen.

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Dem Straßenverlauf der L16 folgen.

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Beim Kreisverkehr die dritte Ausfahrt Richtung Oberinntaler Str. nehmen.

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Rechts abbiegen auf die Dorfstraße.
Rechte Straßenseite.

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Museumstraße 1

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Das Gebäude Museumstrasse 1 in Innsbruck ist ein Haus aus der Gründerzeit, dessen Wohneinheiten zum Großteil umgebaut und als Büros genutzt werden. Es durchlief unterschiedliche Umbauphasen – von der Nachkriegszeit über die 60er bis in die 90er Jahre – was in Summe ein Zusammenspiel aus verschiedenen architektonischen Stilen ergibt. Auf Grund eines weiteren Umbaues wurde motas mit dem Design eines Orientierungssystems beauftragt.

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Die architektonische Geschichte, die zentrale exponierte Lage und die Vielfalt der Mieter bilden einen wesentlichen Teil der Identität des Hauses. Um dem Haus im Selbstverständnis nach Innen und der Kommunikation nach außen einen wahrnehmbaren Auftritt zu geben, wurde es “museumstrasse 1” benannt. Der Name selbst spricht schon mit der Ziffer 1 eine gehobene Qualität an und unterstreicht den attraktiven Standort. Vielfalt, Schichtung und Zusammenspiel wurden zum tragenden Thema des Orientierungssystemes. Wir definierten für jede der Umbauphasen eine charakteristische Schrift, die zu der damaligen Zeit gerade entworfen wurde und den damaligen Zeitgeist wiederspiegelt. Diese Schriften legten wir in ihrer geschichtlichen Abfolge übereinander. Da wir die Schriften nur in ihrer Outline zeigten ergab sich ein skizzenhaft vibrierendes Schriftbild. Dazu definierten wir einen zeitgemäßen Font (Klavika), der in Kontrast zu dem beschriebenen Schriftbild steht und sich deutlich gut lesbar davon abhebt bzw. darunterlegt. Durch die Zusammenführung von historischen Zitaten in Gestalt der unterschiedlichen Schriften spiegelt das Orientierungssystem so auch eine Momentaufnahme des Hauses wieder. Eine Herausforderung war es, die Firmenschilder bei den Büroeingängen maximal flexibel zu halten. Dafür entwickelten wir ein eigenes Montagesystem, das es erlaubt, diese Schilder in Sekunden wechseln zu können.

Schlussendlich wurden alle Elemente des Orientierungssystemes in Material und Verarbeitung auf die Innenarchitektur abgestimmt. Bestehende technische und architektonische Vorgaben wurden erfolgreich integriert. Damit wurde das Orientierungssystem zu einer Form der visuellen Klammer für das ganze Haus.

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